Lucian Jachowicz neuer Zuspieler der ASV-Volleyballer
ASV-Neuzugang Lucian Jachowicz überlegt nicht lange, wenn er nach seinem Saisonziel gefragt wird. „Ich will Erster werden und in die Bundesliga auf- steigen“, sagt der Zuspieler, der von der kommenden Saison an für die Zweitliga-Volleyballer der Stadtwäldler antreten wird.
Jachowicz weiß, wovon er spricht. Schließlich hat er in den vergangenen vier Jahren im Oberhaus gespielt – zuerst bei Generali Unterhaching, dann beim österreichischen Erstligisten VC Amstetten und zuletzt beim VC Franken, der Insolvenz angemeldet hat und heuer nicht einmal mehr in der Zweiten Liga antreten wird.
„Es ist sowohl menschlich als auch sportlich eine super Sache, dass er jetzt bei uns spielt“, sagt ASV-Manager Markus Kürzinger. Jachowicz feiert an diesem Sonntag seinen 23. Geburtstag. Vom Alter her passt er damit genau in das Konzept der Stadtwäldler, die mit jungen Spielern arbeiten und so eine schlagkräftige Mannschaft aufbauen wollen. „Mit Lucian als Zuspieler sind wir auf dieser Position hervorragend aufgestellt. Er spielt schnell und passgenau“, so Kürzinger. Der Neue soll nicht nur die Bälle verteilen, sondern auch seine Teamkollegen mitreißen und motivieren.
Die hohen Erwartungen des Vereins schüchtern Jachowicz nicht ein. „Ich gehe davon aus, dass ich diesen Ansprüchen gerecht werde“, sagt er. Die Eingewöhnung dürfte ihm auch nicht allzu schwer fallen. Er spielte schon einmal beim ASV – in der Jugend, bevor er zum VCO Kempfenhausen wechselte. Aus seiner ersten Zeit in Dachau kennt er sogar noch einige seiner jetzigen Mitspieler wie Matthias Weber, Marko Riedlbeck und Bernhard Schneider. „Ich habe dem ASV viel zu verdanken und will dem Verein nun etwas zurückgeben“, sagt Jachowicz. Unter welchem Coach er und seine Teamkollegen trainieren werden, ist derzeit noch unklar. Nach Angaben von Kürzinger gibt es aber mehrere heiße Kandidaten, eine Entscheidung soll noch im Juni fallen.